Die gesetzliche Krankenversicherung erbringt Leistungen für die zahnmedizinische Behandlung und für Zahnersatz. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt auch Kosten für Knochenaufbau und Implantate.

Die Zahnzusatzversicherung erbringt alle Leistungen, die nach dem Versicherungsbeginn diagnostiziert wurden. Bereits vorhandener Behandlungsbedarf kann nicht nachträglich versichert werden.

Eine Zahnzusatzversicherung sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden

Da heute überall die Kosten steigen, ist es unumgänglich, dass auch der Gang zum Zahnarzt nicht davon verschont bleibt. Wer in Deutschland in der gesetzlichen Krankenversicherung krankenversichert ist, hat Anspruch auf die medizinische Grundversorgung. Alle Leistungen der GKV sind im fünften Sozialgesetzbuch festgeschgrieben und werden nach dem Sachleistungsprinzip erbracht. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung unterteilen sich in Leistungen zur Behandlung von Krankheiten, zur Verhütung von Krankheiten und deren mögliche Verschlimmerung sowie Leistungen zur Rehabilitation. In den Bereich Leistungen zur Behandlung von Krankheiten fallen die zahnmedizinische Behandlung, die Versorgung mit Zahnersatz und die Kieferorthopädische Behandlung. Über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus kann sich natürlich jeder noch zusätzlich privat krankenversichern. Die private Krankenversicherung bietet je nach Versicherungsanbieter und Versicherungstarif viele Zusatzversicherungen an. Wer in jungen Jahren schon für später vorsorgen möchte, sollte sich für eine Zahnzusatzversicherung entscheiden, denn auch das Beitragsalter entscheidet mit über die Versicherungsprämie. Je früher eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen wird, desto geringer ist die Versicherungsprämie, was jedoch keinen Einfluss auf die Leistungen hat. Immer mehr Patienten entscheiden sich für Implantate. Doch Implantate sind noch immer sehr teuer, denn kein Kiefer gleicht dem anderen. Implantate sind immer Einzelanfertigungen, die speziell für den betreffenden Patienten angefertigt werden, was sich natürlich auch in den Kosten wiederspiegelt. Nicht selten ist dann auch der Knochenaufbau unausweichlicht, damit die Implantate richtig angepasst und eingesetzt werden können. Die meisten Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Kosten für Implantate und Implantatbehandlungen sowie die Kosten für eine augmentative Behandlung.

Entstehende Kosten bei der Zahnbehandlung können durch
dir richtige Zahnzusatzversicherung gesenkt werden.

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Wie sich Zahnzusatzversicherungen voneinander unterscheiden können

Auch bei der Zahnzusatzversicherung gilt, Versicherung ist nicht gleich Versicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt zwar einen bestimmten Betrag der Kosten für Zahnersatz, doch handelt es sich dabei um Kronen und Brücken. Wenn der eigene Zahn weder durch die Methoden der Zahnerhaltung oder auch mit Wurzelbehandlungen nicht mehr zu retten ist, entsteht eine unliebsame Zahnlücke. Wenn sich dem Patienten die Frage nach Zahnersatz stellt, entscheiden sich immer mehr Patienten für Implantate. Die Brückenkonstruktion, die von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst wird, ersetzt zwar den fehlenden Zahn, doch wird die Brücke an den Nachbarzähnen verankert, was zur Folge haben kann, dass diese Zähne auch angegriffen werden. Implantate bestehen meist aus Titan oder aus Zirkon. Sie sind eine künstlich gefertigte Zahnwurzel, die später fest im Kiefer verankert wird. Anschließend wird darauf die Krone, die meist aus Keramik gefertigt ist, befestigt. Wird dann jedoch ein Knochenaufbau notwendig, kann dieser ebenfalls in der Zahnzusatzversicherung mitversichert werden. Mit einer Zahnzusatzversicherung, die also auch Knochenaufbau und Implantate zum Inhalt hat, ist jeder bei der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte auf der sicheren Seite. Je nach Versicherungsanbieter unterscheiden sich jedoch auch die Versicherungsangebote. Während die einen Versicherer Einschränkungen bezüglich des Rechnungsbetrages je Implantat machen, bieten andere Versicherer eine Zahnzusatzversicherung für Implantate mit bis zu 80 bis 90 Prozent der Erstattung des Rechnungsbetrages.

Der Zahnversicherungsvergleich ist notwendig

Die Vorteile von Implantaten überzeugen immer mehr Patienten. Die Haltbarkeit liegt deutlich höher als bei Brücken und Prothesen. Auch beeinträchtigen Implantate nicht den Geschmackssinn, die Aussprache, Knochen und Gewebe und der chirurgische Eingriff ist heute schon Routine. Ein nicht unwesentlicher Punkt ist, dass sich mit Implantaten auch die Lebensqualität wieder deutlich erhöht. Die private Krankenversicherung für die Zahnzusatzversicherung sollte keine Einschränkungen pro Implantat und Knochenaufbau in Bezug auf den maximalen Rechnungsbetrag machen. Auch sollte sie keine Einschränkungen auf die Anzahl von erstattungspflichtigen Implantaten beinhalten. Um die für sich selber geeigneteste Zahnzusatzversicherung zu finden, lohnt sich der Vergleich der Zahnzusatzversicherungsangebote. Dazu kann ein Versicherungsvergleichsrechner genutzt werden, den die meisten Versicherer kostenlos zur Verfügung stellen. In ihn werden alle erforderlichen Daten und die Anforderungen, die an eine optimale Zahnzusatzversicherung für Knochenaufbau und Implantate gestellt werden, gegeben. An Hand der Auflistung aller in Frage kommender Versicherungsangebote für Zahnzusatzversicherung kann die Versicherung gefunden werden, die den Wünschen und Anforderungen des Versicherungsnehmers entspricht.


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