Eine Anwartschaftsversicherung bei Arbeitslosigkeit sollte gerade für die private Krankenversicherung abgeschlossen werden, denn sie dient dazu, alle Rechte und Pflichten aus einer Versicherung zu wahren und die Versicherung vorübergehend ruhen zu lassen.

Während der gesamten Anwartschaftszeit bei Arbeitslosigkeit zahlt der Versicherer niedrigere Beiträge, mit denen er seinen Versicherungsschutz für einen späteren Zeitpunkt zu den alten Bedingungen wieder aufnehmen kann.

Gut versichert trotz Arbeitslosigkeit

Es ist immer gut, versichert zu sein. Versicherungen gibt es für alle Lebensbereiche. Sie können als Teilversicherungen, Versicherungen und Versicherungspakete abgeschlossen werden. Der Versicherungsnehmer zahlt regelmäßige Beiträge, für die er vertraglich geregelte Leistungen erhält. Solange der Versicherte einer Arbeit nachgehen kann und ein Einkommen hat, ist es ihm natürlich auch möglich, seine Beiträge für die Versicherungen zu leisten. Doch wenn der Versicherte arbeitslos wird und sich durch das Arbeitslosengeld seine finanzielle Situation schlagartig verändert, kann es schnell passieren, dass er die Beiträge für seine Versicherungen nicht mehr leisten kann. Wer vor seiner Arbeitslosigkeit in einer privaten Krankenversicherung versichert war, möchte natürlich auf die vielen Vorzüge einer privaten Krankenversicherung sicher nicht mehr verzichten. Da es, wie gesagt, für fast alles eine Versicherung gibt, gibt es auch eine, um eine Versicherung aufrechtzuerhalten, und zwar mit einer Anwartschaftsversicherung. Doch was genau ist eine Anwartschaftsversicherung und was kann sie bewirken? Eine Anwartschaftsversicherung dient einzig und allein dazu, die Rechte und Pflichten aus einem Versicherungsvertrag auf unbestimmte Zeit zu wahren oder auch ruhen zu lassen. In der privaten Krankenversicherung kann mit dieser Versicherung eine Tarifgestaltung erzielt werden, mit der schon im Voraus ein ganz bestimmter Versicherungsschutz zugesagt wird. Die Versicherungsgesellschaft sichert dem Versicherten vertraglich zu, ihn nach der Anwartschaftszeit den früheren Versicherungsschutz zu alten Bedingungen zu gewähren. Während der Anwartschaftszeit zahlt der Versicherungsnehmer deutlich geringere Beiträge für die Anwartschaft. Die Beiträge für die Anwartschaft werden so kalkuliert, dass sie sowohl die Verwaltungskosten deckt als auch die Altersrückstellungen fortgeführt werden können. Dadurch kann sich der Versicherungsnehmer also auch bei Arbeitslosigkeit den Erhalt seiner privaten Krankenversicherung Rückstellungen leisten.

Bei der Anwartschaftsversicherung muss zwischen zwei verschiedenen unterschieden werden.

Bei Arbeitslosigkeit sollte mindestens die kleine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen werden. Sie ist gedacht für Situationen mit einer kürzeren Dauer wie beispielsweise Arbeitslosigkeit, finanzielle Engpässe, Jobwechsel oder Auslandsaufenthalte. Altersrückstände können mit der kleinen Anwartschaftsversicherung nicht gebildet werden. Die Beiträge sind gering und der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers wird eingefroren. Das bedeutet für ihn, dass wenn die private Krankenversicherung nach der Arbeitslosigkeit wieder voll zum tragen kommen kann, keine Gesundheitsprüfung erforderlich wird. Für die große Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung werden höhere Beiträge fällig und das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand werden hier eingefroren. Das bedeutet für den Versicherungsnehmer, dass wenn er die private Krankenversicherung selbst nach einigen Jahrzehnten wieder aufnimmt, sein Alter dem des Beginns der Anwartschaft gleichgesetzt wird.


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Der Vorteil der Anwartschaftsversicherung

Die Anwartschaftsversicherung kann zu jedem Zeitpunkt abgeschlossen werden. Mit ihrem Abschluss sichert sich der Versicherte das Recht auf eine private Krankenversicherung, auch wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt wiederbelebt oder benötigt wird. Das ist besonders wichtig bei Arbeitslosigkeit, da diese oft nicht vorhersehbar ist. Bei Arbeitslosigkeit wird meist die Jahresarbeitsentgeltgrenze deutlich unterschritten. Dadurch wird der private Krankenversicherungsschutz aufgehoben und der Versicherte muss in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren. Wird aber der private Krankenversicherungsschutz aufgehoben, wird bei einem erneuten Bedarf eine Gesundheitsprüfung vom Versicherungsunternehmen verlangt, das Eintrittsalter würde deutlich höher liegen und die Wartezeiten wären länger. Mit der Anwartschaftsversicherung lassen sich diese Nachteile vermeiden. Die Anwartschaftsversicherung für die private Krankenversicherung ist somit gerade bei Arbeitslosigkeit eine gute Option wegen der geringen Beiträge und weil Arbeitslose so nach Ende ihrer Arbeitslosigkeit wieder ein ganz normales Mitglied in der privaten Krankenversicherung sein werden. Doch auch eine Anwartschaftsversicherung sollte nicht unbedacht und vorschnell abgeschlossen werden, denn sie können sich je nach Versicherungsunternehmen leicht unterscheiden. Eine Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler kann eine gute Entscheidungshilfe sein. Aber auch ein Versicherungsvergleich gibt Aufschluss darüber, welches Versicherungsangebot das optimale ist. Für den Versicherungsvergleich kann der kostenlose Vergleichsrechner genutzt werden.


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