Im Urlaub richtig krankenversichert sein

Dienstag den 21.05.2013

Wer eine Urlaubsreise plant, der sollte sich auch rechtzeitig Gedanken über seine Krankenversicherung im Ausland machen. Auch wenn viele immer noch glauben, ihre eigene Krankenversicherung würde auch in anderen Ländern gelten, so ist dies bei weitem nicht immer so. Für ihre neueste Ausgabe hat die Redaktion der Zeitschrift „Finanztest“ zahlreiche Krankenversicherungen für die Auslandsreise unter die Lupe genommen und fand dabei gravierende Beitragsunterschiede.

Bis zu 800 Euro Unterschied sind es laut Stiftung Warentest von dem Angebot der teuersten Filialbank bis zu einer Krankenversicherung für die Auslandsreise, das nur online erhältlich ist. Insgesamt konnten 14 Versicherungen den Test mit einem „sehr gut“ bestehen, die anderen Noten der insgesamt 40 getesteten Versicherungen reichten von „gut“ bis „befriedigend“. Dies zeigt, wie wichtig es ist, sich bereits im Vorfeld gründlich nach einer Krankenversicherung für das Ausland umzusehen und dies nicht auf den letzten Drücker zu machen. Nur wer sich gründlich umsieht und sich auch die Zeit nimmt, die verschiedenen Versicherungsangebote in diesem Bereich zu vergleichen, wird unter dem Strich auch Geld sparen können.

Als Grundbetrag für eine Krankenversicherung für die Auslandsreise nennt die Stiftung Warentest zehn bis zwölf Euro, und dies für eine Jahrespolice. Bei Senioren liegt der Grundbetrag höher und laut Testergebnis derzeit zwischen 15 Euro und 30 Euro, was eine deutlich höhere Beitragsspanne ist. Eine Auslandskrankenversicherung für die Urlaubsreise benötigen all jene, die außerhalb Europas auf die Reise gehen möchten. Innerhalb Europas gilt zwar die Gesetzliche Krankenversicherung, diese geht jedoch nicht über den im jeweiligen Urlaubsland festgelegten Schutz hinaus und ist damit, wie auch die Tester der Finanztest-Redaktion deutlich machen „häufig lückenhaft“. Unterschiede bei den verschiedenen Versicherungen gibt es zum Teil auch 2013 wieder starke. Mehrere Versicherer übernehmen so die Leistungen nicht, die für provisorischen Zahnersatz fällig werden. Ebenso gibt es gravierende Unterschiede bei den Versicherungsbedingungen für den Krankenrücktransport nach Deutschland.