Gesetzliche Krankenversicherung

Freitag den 23.03.2012

Arbeitnehmer mit einem normalen Einkommen müssen die gesetzliche Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Aufgrund stetig steigernder Kosten und immer weniger Leistungen führt dies vielfach zum Ärgernis bei den Versicherten. Ein Vergleich kann hierbei besonders wichtig werden.

Die Beiträge steigen, die Leistungen sinken

Jeder Mitarbeiter, der nicht über ein Einkommen in einer gewissen Höhe verfügt, so dass er sich freiwillig versichern kann, wird die Gesetzliche Krankenversicherung für seine Gesundheitsabsicherung nutzen müssen. Jedoch sorgt die Absicherung alljährlich für Unmut bei den Versicherten, denn die Krankenkassen machen immer wieder von sich reden durch steigende Beiträge. Im Gegenzug werden aber vielerlei Leistungen immer weiter gekürzt, so dass sich der Versicherte fragt, wozu er überhaupt versichert ist. So werden beispielsweise schon lange bei erforderlichen Brillen keine Zuschüsse mehr gezahlt, lediglich bei den mitversicherten Kindern. Auch vielerlei Medikamente werden nicht übernommen, was besonders dann ärgerlich ist, wenn diese für die Gesundheit des Versicherten notwendig sind. Und selbst beim Zahnersatz stehen immer mehr Kürzungen an. Die normale Behandlung wird zwar von der Krankenkasse übernommen, jedoch bei einem notwendig werdenden Zahnersatz wird gern gespart. Dies hat zur Folge, dass viele Versicherte auf den doch so wichtigen Gang zum Zahnarzt ganz verzichten.

Ein Vergleich kann Geld sparen

In den früheren Jahren gab es für jede Art der Mitarbeiter eine spezielle Krankenkasse. So musste beispielsweise die AOK jeden Versicherten aufnehmen, die DAK oder die BEK waren nur für die Angestellten zugänglich. Die große Vielzahl der Betriebskrankenkassen war nur für die Mitarbeiter aus dem jeweiligen Betrieb zugänglich. Dies hat sich jedoch stark gewandelt, jeder Mitarbeiter kann seine Gesetzliche Krankenversicherung selber wählen. Und hier ist es nun besonders wichtig, einen Vergleich der jeweiligen Anbieter durchzuführen, um die günstigste Absicherung zu erhalten. Der Versicherungsvergleich kann bequem über das Internet durchgeführt werden, ein Wechsel ist jederzeit mit einer Frist von drei Monaten möglich. Bei dem Eintritt in eine neue Gesetzliche Krankenversicherung ist der Versicherte 18 Monate gebunden. Damit soll unterbunden werden, dass die Versicherten immer dann wechseln können, wenn eine andere Krankenkasse wieder günstiger als die eigene geworden ist. Die Grundleistungen sind bei allen Krankenkassen gleich. Jedoch sollte man bei einem Vergleich auch auf individuelle Zusatzleistungen achten. So bieten viele Kassen besondere Bonusprogramme an, wenn bestimmte Voraussetzungen, wie beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen, erfüllt werden. Es dürfen den Kunden dann beispielsweise eine Rückerstattung der Praxisgebühr oder erhöhte Zuschüsse für Behandlungen erwarten. Grundsätzlich kann der Versicherte davon ausgehen, dass die günstigste Krankenversicherung also die Krankenkasse ist, die ein breites Angebot für Bonusprogramme, Zusatzleistungen oder Wahltarife zur Verfügung stellt. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass diese Alternativen auf den zukünftig Versicherten zugeschnitten werden. Und im besten Fall bewegt sich der zu zahlende, monatliche Beitrag ebenfalls in einem günstigeren Segment als bei der bisherigen Absicherung. Weiterhin werden in einem Vergleich über das Internet alle aktuellen Informationen zur Verfügung gestellt, welche die Gesetzliche Krankenversicherung betreffen. Somit bleibt der Versicherte immer auf dem neuesten Stand. Auch genaue Erklärungen sind hier zumeist vorhanden.

Eine mögliche Zusatzabsicherung nach den individuellen Verhältnissen

Aber bei allen Zusatz- und Bonusprogrammen wird der Versicherte dennoch bestimmte Leistungen komplett oder fast alleine tragen müssen, was ein erhebliches Loch in die Haushaltskasse reißen kann. Daher verwundert es kaum jemanden, dass viele Versicherte schon aus dem Grund den Gang zum Arzt meiden. Jedoch bieten Private Krankenversicherungen Möglichkeiten zur Absicherung an, die den Schutz der Gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll ergänzen. Solch eine Krankenzusatzversicherung ist zumeist schon zu einem geringen Beitrag erhältlich. Natürlich ist es auch hier sinnvoll, vorab einen Vergleich über das Internet anzustellen, um den günstigsten Tarif mit den besten Leistungen zu erhalten. Enthalten in dieser Zusatzversicherung sind solche Punkte wie Kuren, Brillen oder Zahnersatz. Allerdings tritt die Private Krankenzusatzversicherung nur dann in Kraft, wenn die Gesetzliche Krankenkasse in Vorleistung getreten ist. Dies bedeutet, dass sie erst ihren vertraglich festgelegten Zuschuss zahlen muss, was schriftlich zu vermerken ist, und erst dann kann die Rechnung entsprechend eingereicht werden. Dennoch bleibt zumeist nur ein geringer Teil übrig, den der Versicherte selber tragen muss. Dies hängt allerdings auch von dem abgeschlossenen Tarif ab. Wer sich viel im Ausland aufhält, sollte auch auf den Auslandskrankenschutz in der privaten Krankenzusatzversicherung achten. Auch wenn jede gesetzliche Krankenkasse, besonders mit dem europäischen Ausland bestimmte Abkommen hat, so wird nicht in jedem Fall eine Kostenerstattung erfolgen. So werden beispielsweise nötige Zahnbehandlungen nur dann übernommen, wenn es sich bei dem Patienten um Kinder oder Jugendliche handelt. Erwachsene müssen die Behandlung im Regelfall selber übernehmen, was dann schon ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse reißen kann.

Der Wechsel gestaltet sich sehr einfach

Ist ein ausführlicher Vergleich für die Gesetzliche Krankenversicherung durchgeführt worden und hat auf diesem Weg der Versicherte seine Wunschkrankenkasse gefunden, kann selbst der Wechsel online über die Vergleichsseite erfolgen. Dazu muss lediglich der Mitgliedsantrag aufgerufen, ausgefüllt und versendet werden. Nach einer kurzen Bearbeitungszeit wird dem Versicherten die Zusage zur künftigen Versicherung gegeben. Ebenso wird dabei das Eintrittsdatum bekannt gegeben. Jedoch sollte der Versicherte auch erst nach Zusage die bisherige Versicherung kündigen, so dass er im Notfall nicht plötzlich ohne Absicherung dasteht.